Die aus China stammenden Paravents feierten in Europa besonders im 18. und 19. Jahrhundert ihre Glanzzeit. Damals dienten sie den feinen Damen der Gesellschaft als Sichtschutz beim Kleiderwechsel. Und auch heute kann frau hier das eine oder andere Geheimnis verstecken und selbst bestimmen wie viel sie davon preisgeben möchte. Schließlich gibt es Paravents mit lichtdurchlässig bespannten Textilien, oder solche aus Holz. Die Form und Farbensprache hat sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts kaum geändert: filigrane Blumenranken, französische Muster oder, ganz nach den Vorbildern aus China, mit weitläufigen Landschaften – so sieht der „Traum-Paravent“ auch heutzutage noch aus. Ein bisschen verspielt und romantisch darf es schon sein, weswegen viele Frauen den praktischen Raumteiler im Schlafzimmer verwenden. Dahinter lässt es sich nicht nur umziehen, auch eine Schminkkommode, oder eine gemütliche Leseecke lässt sich dahinter ideal verbergen. Besonders in kleinen Räumen werden Paravents heutzutage auch gerne genutzt, um beispielsweise den Schlaf- vom Arbeitsbereich zu trennen. Aber auch als einfaches Schmuckelement ist der klassische Raumteiler heute ein gefragter Einrichtungsgegenstand, der immer mit der Frage behaftet ist: „Was steckt wohl dahinter?“ Durch das Spiel von Neugier und Phantasie ist die Anziehungskraft der Paravents noch heute ungebrochen. Besonders dann, wenn sie, im klassischen Stile des herrschaftlichen Frankreichs, mit opulenten Schmuckverzierungen gehalten sind. Dann ist der Paravent durchaus „salonfähig“ und sollte den neidischen Blicken Ihrer Besucher nicht vorenthalten werden. Mittlerweile gibt es aber auch moderne Raumteiler, die zum Beispiel Berühmtheiten wie Marylin Monroe oder Audrey Hepburn zeigen und auch in das Zimmer der jungen Damen von heute einen Hauch von Glamour und Hollywood zaubern.
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[...] typisch asiatisches Futonbett darf natürlich in einem solchen Raum nicht fehlen, ebenso wie der Paravent, der bereits vor vielen Jahrhunderten in China erfunden wurde. Auch dieser ist entweder in [...]