Für viele ist der Parkettboden das „non plus ultra“, wenn es um den Fußboden geht. Optisch und natürlich auch preislich. Schließlich zahlt man für ein Parkett gut und gerne 100€/qm, für einen Laminatboden dagegen nur einen Bruchteil dieses Preises. Doch echte Naturliebhaber und Fans des rustikalen Stils, lassen sich auch von diesem „exklusiven“ Preis nicht abhalten und würden sich immer wieder für einen Parkettboden entscheiden. Ein Grund liegt sicherlich in der natürlichen Wärme, die das Holz ausstrahlt, so dass es selbst „empfindlichen Füßen“, im Gegensatz zu Fliesen, auf einem Holzboden nicht kalt wird. Ein weiterer Vorteil ist die unglaublich lange Lebensdauer eines solchen Bodens, die, bei guter Pflege, mehr als 100 Jahre betragen kann. Wer sich für ein altes Haus entschieden hat, wird ihn vielleicht kennen, den alten Parkettboden mit seinen Gebrauchsspuren, die den authentischen und vor allem besonderen Charakter dieses Bodenbelages betonen. Die kleinen „Macken“, die Parkett mit der Zeit bekommt, können durch einen Abschliff entfernt werden, was bei anderen Böden nicht so einfach möglich ist. Dennoch ist der Boden aus Parkett recht anspruchsvoll, was seine Pflege und Reinigung anbelangt. Steine und Sand dürfen zwar mit einer speziellen Parkettdüse abgesaugt werden, allerdings ist die Reinigung mit Wasser nur bedingt möglich, weil dieses das empfindliche Holz aufquellen lässt. Daher sollten Zimmerpflanzen ausschließlich mit Übertöpfen aus den Parkett gestellt werden. Regelmäßig sollte außerdem eine spezielle Parkettpflege aufgetragen werden, die das Holz vor zu schneller Abnutzung schützt. Eine Familie mit Kindern, die unter Umständen viel Dreck ins Haus bringen, oder Damen die auf das Tragen von High Heels im Haus nicht verzichten wollen, sollten sich lieber für Fliesen als Bodenbelag entscheiden.
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- 2. April 2010 – 17:46
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Im Badezimmer oder in der Küche, gehört der Fliesenboden fast schon zur Standardeinrichtung. Aber auch in anderen Räumen wird dieser Bodenbelag beliebter. Das liegt nicht zuletzt an der großen Auswahl, die es mittlerweile an Fliesen gibt: ob groß, klein, eckig, rund, einfarbig oder gemustert – alles ist möglich. So können Haus- und Wohnungsbesitzer die Fliesen ganz individuell auf die Einrichtung oder die Wandfarbe abstimmen und so harmonische und stimmige Wohnkonzepte erstellen. Aufgrund der großen Auswahl gibt es bei einem Boden aus Fliesen natürlich immense Preisunterschiede. Von einem einfachen Modell aus dem Baumarkt, bis hin zur persönlichen Anfertigung ist fast alles möglich und machbar.
Weiterhin beliebt ist ein Boden aus Fliesen natürlich auch wegen seiner Unkompliziertheit. Weder hohe Absätze, noch Wasser oder Feuchtigkeit können ihm etwas anhaben. Selbst farbige Flüssigkeiten oder grobe Verschmutzungen können einfach und unkompliziert entfernt werden, weswegen sich gerade Familien mit Kindern gerne für Fliesen im Eingangsbereich bzw. Flur entscheiden. Wer in seinem Haus außerdem eine Fußbodenheizung plant, dem wird meistens zu einem Fliesenboden geraten. Denn ein Echtholzboden kann sich aufgrund der Wärmeschwankungen verziehen, wohingegen Fliesen sich dahingehend völlig unempfindlich zeigen. Und auch bei einem Kachelofen sollten ausschließlich Fliesen verlegt werden, damit die Strahlungshitze dem Bodenbelag nichts anhaben kann. Werden einzelne Fliesen durch den Aufprall eines schweren Gegenstandes beschädigt, können diese vom Fachmann ausgetauscht werden, was aber meist mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden ist.
Natürlich gibt es beim Fliesenboden auch Nachteile, wie zum Beispiel die kühle und nüchterne Optik, die besonders von Liebhabern des kolonialen oder rustikalen als sehr steril und ungemütlich empfunden wird.
Tagged: Bodenbelag, Fliesen, Kachelofen, Ofen
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- 2. April 2010 – 17:44
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Handelsübliches Laminat besteht aus vier unterschiedlichen Schichten. Die unterste besteht aus Melaminharz und dient als Feuchtigkeitsschutz, darüber folgt eine Trägerplatte aus Pressspan, dann folgt bedrucktes Papier (welches es mittlerweile in allen möglichen Farbvariationen und sogar als Materialimitat gibt) und als oberste Schicht dient eine Kunstharzversiegelung. Diese Versiegelung soll die darunter liegenden Schichten schützen, sorgt aber auch dafür, dass Laminat, anders als Parkett, nicht einfach abgeschliffen werden kann, falls mal ein Kratzer auftaucht.
Dafür überzeugt Laminat natürlich durch seinen unschlagbar günstigen Preis, wenn man sich für ein „Standardmodell“ entscheidet. Natürlich gibt es auch Laminat, das etwas hochpreisiger ist, dennoch kommt es preislich noch lange nicht an einen massiven Echtholzboden heran.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Einfachheit, mit der ein Boden aus Laminat verlegt werden kann. An einem freien Tag und mit etwas handwerklichem Geschick, können selbst größere Flächen Laminatboden verlegt werden. Das liegt an dem so genannten „Klick“ oder „Klick-In-System“, das es erlaubt die einzelnen Elemente einfach aneinander zu fügen. In vielen Fällen ist es sogar möglich das Laminat über den alten Bodenbelag zu verlegen, so dass dieser nicht extra herausgerissen werden muss. Und auch die Reinigung gestaltet sich denkbar einfach: grober Schmutz wird abgesaugt, anschließend wird nebelfeucht gewischt. Obacht ist allerdings bei den Fugen geboten, die besonders empfindlich auf Nässe reagieren. Falls mal Wasser verschüttet wird, sollte dieses sofort entfernt werden, da sich der Boden sonst verziehen kann.
Völlig unempfindlich gegen Kratzer ist auch Laminat leider nicht, weshalb hohe Absätze oder Möbelrücken auf diesem Bodenbelag absolut tabu sind – wie auch beim Parkett.
Tagged: Boden, Bodenbelag, Holz, Holzboden, Laminat
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- 2. April 2010 – 17:42
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Kaminöfen erfreuen sich nachhaltiger Beliebtheit. Die Gründe hierfür sind einleuchtend: wenn es im Herbst kälter wird, die Tage kürzer, gibt es nichts Schöneres als es sich vor einem prasselnden Feuer im Kaminofen gemütlich zu machen. Und auch einen lauen Sommerabend kann man mit der Romantik, die ein Kaminofen verströmt, gebührend ausklingen lassen. Im Gegensatz zum Kachelofen, dessen Bau und Installation ausschließlich von Meisterhand durchgeführt werden sollte, lassen sich Kaminöfen meist schnell aufstellen und sind ebenso schnell in Betrieb zu nehmen. Dies ist für viele Kunden ein entscheidendes Kaufargument, die den Kaminofen ausschließlich als romantische „Feuerstelle“ nutzen wollen, nicht aber als ausschließliche Wärmequelle im Haus, wozu sich dieser nicht eignet.
Die Grundkonstruktion eines solchen Ofens ist einfach erklärt: der Feuerraum besteht aus einem Metallgehäuse mit großer Brennkammer und Feuerungstür. Die Brennkammer ist wiederum mit Schamottsteinen ausgekleidet. Diese bleiben bis zu einer Temperatur von 1500°C formbeständig und speichern die Energie, welche beim Verbrennungsvorgang des Holzes freigegeben wird, und geben diese über Stunden an die Umgebung ab. Besonders Naturfreunde schätzen diese natürliche Wärme, die von den meisten Menschen als sehr angenehm und wohlig empfunden wird. Und auch der Geruch des Holzes ist einer der Gründe, wieso sich so viele Menschen für einen Kaminofen entscheiden. Heutzutage lässt ein solcher Ofen auch von optischen Gesichtspunkten keinerlei Fragen mehr offen. Neben der klassischen Verkleidung aus Metall, besteht die Möglichkeit der Bekleidung aus einem Kachelmantel oder Speckstein. Bei den beiden letzteren Varianten hat der Kunde die Auswahl zwischen den unterschiedlichsten Farben, so dass der Kaminofen optimal an das Erscheinungsbild der Einrichtung angepasst werden kann.
Tagged: Heizysystem, Kaminofen, natürliche Wärme, Ofen
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- 2. April 2010 – 17:40
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Die Gestaltung und Einrichtung der eigenen vier Wände ist nicht selten Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Besonders der weibliche Teil der Bevölkerung verwendet viel Zeit und Mühe mit dem Dekorieren und Umgestalten des eigenen Zuhauses. Schließlich soll sich hier nicht nur die eigene Familie, sondern auch der Besuch so richtig wohlfühlen. Mit markanten Möbelstücken, ausgefallenen Einrichtungsgegenständen oder Dekoartikeln lässt sich ein Raum ganz leicht „thematisch“ verändern. Mittlerweile gibt es viele bekannte Einrichtungsstile, die auch in deutschen Haushalten nur zu gerne nachgeahmt werden. Fernsehsendungen und Fachzeitschriften machen es vor – und feiern damit Hochkonjunktur. Und wieso das Ganze auch nicht einmal selbst ausprobieren? Schließlich lässt ein Einrichtungsstil immer noch genügend Freiraum für die eigene Gestaltung und Kreativität. Und es kann zu einer wahren Leidenschaft werden, sich auf die Suche nach neuen „Schätzchen“ zu machen, die sich dem favorisierten Stil anpassen. Das können Urlaubsmitbringsel oder Flohmarktfunde sein, ein altes Erbstück oder das zufällige Schnäppchen im Antiquitätenshop. Aber auch Selbstgemachtes oder Repariertes eignet sich wunderbar, um den eigenen vier Wänden eine thematische bzw. stilistische Richtung zu geben. Der Trend geht also weg von einer 08/15 Einrichtung aus dem Discounter und hin zu einem besonderen Stil, welcher der Wohnung oder dem ganzen Haus einen persönlichen Stempel aufdrückt.
Die beliebtesten Einrichtungsstile sollen an dieser Stelle exemplarisch vorgestellt und erläutert werden, wobei die Aufzählung natürlich nicht die gesamte Bandbreite abdecken kann, sondern nur die Beliebtesten aufgegriffen hat. In den jeweiligen „Kategorien“ gibt es natürlich auch immer wieder Abstufungen oder Facetten – denn schließlich wird jeder Einrichtungsstil von unterschiedlichen Menschen, mit unterschiedlichen Vorlieben und Geschmäckern ganz frei interpretiert und ausgeübt und strebt dabei ganz eindeutig nach Individualität.
Tagged: chinesisch, Einrichtungsstile, Gestaltung, kolonial, Kreativität, mediterran, orientalisch
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- 2. April 2010 – 17:38
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Kräftig bunte Farben, wie rot, orange, gelb und violett sind die Grundlage für die Einrichtung eines Zimmers im orientalischen Stil. Im krassen Gegensatz zur Schlichtheit asiatisch gestalteter Räume, besticht das Orientalische gerade durch seine Opulenz, was die Form-, Farb- und Materialwahl angeht. Die Wände werden in kräftigen Farben gestrichen, oftmals wird die Wand auch in 2 vertikale Hälften geteilt, die jeweils in einem unterschiedlichen Farbton gehalten sind. Die Trennlinie wird nicht selten mit üppigen Bordüren geschmückt, welche Goldelemente oder bunte Mosaikfelder zeigen kann. Eine gemütliche Sitzecke im Stile von „1001 Nacht“ darf in keinem orientalischen Raum fehlen: große Kissen mit Schmuckknöpfen, orientalischen Mustern und bunten Quasten werden in einer Ecke des Raumes platziert. In der Mitte steht ein kniehoher Tisch aus dunklem Holz, der im Idealfall schmuckvolle Schnitzereien aufweist. Die Tischplatte besteht entweder aus einem authentischen Mosaik in bunten Orientfarben, oder einem silbernen Tablett, mit welchem gleichzeitig die orientalischen Tee- und Gebäckspezialitäten serviert werden. Besonders authentisch wirkt dieser Einrichtungsstil mit einer echten Wasserpfeife. Diese findet man in einigen Dekoläden in großen Städten, oder bringt eine von der nächsten Reise mit. Die gemütliche Sitzecke bekommt außerdem einen authentischen Charakter, wenn sie mit einem Himmel aus bunten Organzastoffen versehen wird. Auch hier dürfen gerne unterschiedliche Farben und Designs miteinander kombiniert werden. Die Decke wird von einer orientalischen Lampe geziert, welche man, mit etwas Glück, beim Stöbern auf dem Flohmarkt findet. Ein unverzichtbares Accessoire beim orientalischen Einrichtungsstil sind bunte Teelichter, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen und uns geradewegs in unserer eigenes Märchen aus 1001 Nacht bringen.
Tagged: Einrichten, Einrichtung, Einrichtungsstile, Holz, Mosaik, Orient, orientalisch
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- 2. April 2010 – 17:36
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Ein wenig Urlaubsflair und Dolce Vita gefällig? Dafür muss man nicht unbedingt bis zum nächsten Urlaub warten, wenn man das eigene Zuhause im mediterranen Stil einrichtet und gestaltet. Grundlage hierfür sind die sonnigen Farben der Toskana in all ihren Facetten und Nuancen, die von erdigen Terracotttatönen, über leuchtendes Gelb bis hin zum feurigen Rot reichen. Auch kräftige Farbkontraste, wie Orange und Blau, prägen den Stil des Mittelmeeres. Die Möbel bestechen durch eine gewisse Opulenz: schließlich sind sie in Italien nicht selten jahrzehntealte Erbstücke, die von Genration zu Generation weitervererbt werden. Und so lohnt es sich vielleicht doch, in Antiquitätengeschäften oder auf dem Speicher der Großeltern nach kleineren und größeren Schätzchen zu suchen, die Teil der mediterranen Einrichtung werden können. Dunkles Holz wirkt, in Kombination mit den freundlichen Farben, natürlich besonders authentisch. Aber auch Rattanmöbel sind bei der Gestaltung von mediterranen Räumen besonders beliebt, da sie durch ihre warme, honigbraune Farbe und den natürlichen Charakter, das Urlaubsfeeling unterstreichen, das ein solcher Stil hervorrufen soll. Als Bodenbelag dienen entweder rustikale Fliesen in Terracottafarben oder ein Parkettboden, der gerne die eine oder andere Macke aufweisen kann. Damit die Wärme und Sonne der Mittelmeerländer auch an den kalten Tagen in Deutschland erhalten bleibt, kann ein Kamin- bzw. Kachelofen als natürliche Wärmequelle dienen. Einige Hersteller bieten hier mittlerweile auch eine Verfliesung im mediterranen Stil an, so dass sich dieser harmonisch in den Gesamteindruck des Raumes einfügt. Als Dekoelemente kommen neben großzügigen Efeuranken und Zitrusgewächsen, auch Urlaubsmitbringsel, wie Pastateller im Italienstyle in Frage.
Tagged: Einrichten, Einrichtungsstile, Fliesen, Italien, Kachelofen, Kaminofen, Massivholzmöbel, mediterran, Ofen
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- 2. April 2010 – 17:34
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Der Kolonialstil geht zurück in die Zeit des späten 15. Jahrhunderts, als die großen europäischen Länder, wie England und Spanien begannen, die Welt zu bereisen und die entdeckten Kontinente zu kolonialisieren. Der Einfluss fremdländischer Kulturen wird somit auch am Kolonialstil deutlich: denn vermehrt wurden beispielsweise auch Hölzer zum Möbelbau verwendet, die nicht europäischen Ursprungs waren. Insgesamt wird der Kolonialstil, wenn man hier überhaupt von einem einheitlichen Stil sprechen kann, da er eine Zusammenschau unterschiedlichster Stile und Epochen ist, von opulenten Möbeln mit einem massiven Erscheinungsbild. Daher erfordert dieser Einrichtungsstil, damals wie heute, große Räume, damit die schweren Schränke und Tische (man sollte hier eher von „Tafeln“ sprechen) richtig zur Geltung kommen. Auch wegen des sehr dunklen Holzes, das bei Möbeln im Kolonialstil verwendet wird bzw. wurde, wirken kleine Räume meist erdrückt von der wuchtigen Erscheinung dieser Stücke. Ein einzelner Sekretär, oder eine einzelne Kommode kann aber auch als Einzelstück, und somit als Hingucker, in einem kleineren Raum platziert werden.
Weiterhin charakteristisch für den Kolonialstil sind die schweren, gepolsterten Sessel (meistens mit dunkelrotem oder grünem Stoff bezogen), sowie kleinere Beistelltische, ebenfalls in dunklem Holz gehalten, mit schlichten aber dennoch eindrucksvollen Schnitzereien. Unverzichtbare Accessoires sind opulente Kerzenleuchter und –halter, die entweder aus schwarzem Gusseisen gefertigt oder vergoldet sind, sowie große Asienteppiche, deren Charme die europäischen Länder von ihren Kolonialstaaten kennenlernten. Und auch insgesamt lautet das Motto beim Kolonialstil „nicht mit Prunk und Opulenz zu geizen“, weshalb der authentische nachgeahmte Kolonialstil meist nur noch in großen Herrenhäusern oder Villen vorkommt. Schließlich sind die meist alten und aufwändig gefertigten Möbelstücke und Accessoires sehr kostspielig.
Tagged: Einrichten, Einrichtungsstile, Holz, kolonial, Massivholz, Massivholzmöbel
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- 2. April 2010 – 17:32
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Gerade während der letzten Jahre ist der asiatische Einrichtungsstil populär geworden. Das mag unter Anderem an dem Aufkommen und der Verbreitung der Lehre von „Feng Shui“ liegen, die eine harmonische und energiefördernde Lebensweise verspricht, wenn man beim Einrichten einige Grundprinzipien beachtet. Einige Haus- und Wohnungsbesitzer setzen hier ausschließlich auf den professionellen Rat eines Feng Shui Beraters. Allerdings lässt sich der asiatische Stil – ob mit oder ohne Feng Shui – meist leicht nachahmen. Schließlich gibt es mittlerweile in jedem Dekoladen asiatische Accessoires und Möbelstücke.
Eine asiatische Einrichtung besticht insgesamt durch ihre puristische Schlichtheit: wenige Accessoires, spartanische Möbel und ein auf wenige Farben reduziertes Farbspektrum. Die Wände sind meist in schlichtem Weiß gehalten, können aber mit einzelnen Malereien (wie beispielsweise chinesischen Zeichen) oder großen Deko-Fächern verziert sein. Ein typisch asiatisches Futonbett darf natürlich in einem solchen Raum nicht fehlen, ebenso wie der Paravent, der bereits vor vielen Jahrhunderten in China erfunden wurde. Auch dieser ist entweder in schlichtem Weiß oder Rot gehalten oder weist prachtvolle Malereien auf, die asiatische Landschaften oder Geishas beim Fächertanz zeigen. Als eine Art Teppich kann beim asiatischen Einrichtungsstil eine Bambusmatte dienen. Und auch sonst dominiert Bambus diesen Einrichtungsstil, ob als Holz oder als Pflanze. Typische Accessoires sind chinesische Lampignons, Buddhafiguren, oder chinesische Zierbrunnen, die durch ihr gleichmäßiges Plätschern Körper und Geist in Einklang bringen sollen. Die Zusammenstellung der einzelnen Elemente bleibt natürlich dem Geschmack der Bewohner überlassen. Dennoch sollte auf eine generelle Schlichtheit bei der Farb- und Designauswahl geachtet werden, damit der asiatische Einrichtungsstil möglichst authentisch nachgeahmt werden kann.
Tagged: asiatisch, Asien, China, chinesisch, Einrichten, Einrichtungsstile, Paravent
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- 2. April 2010 – 17:30
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Oh, welch große Freude, wenn man von Oma den alten Massivholztisch erbt. Mit jedem Kratzer, jeder Verfärbung verbindet man Erinnerungen an die eigene Kindheit und freut sich auch sonst über den einzigartigen, antiken Charme, den dieses Möbelstück verströmt. Doch halt: wenn man sich einmal in den eigenen vier Wänden umsieht, findet man da wenig Antikes. Schließlich hat man das Zuhause modern und zeitgemäß eingerichtet, vieles ist in modernem Weiß gehalten und auch sonst findet man wenig „Schnick-Schnack“ – alles eben in der angesagten Schlichtheit, die man in vielen Designermagazinen findet. Wie soll da bloß der alte Esstisch von Oma reinpassen? Schließlich muss man sich beim Einrichten doch für alt oder neu entscheiden, oder? Alle Flohmarktgänger und Liebhaber des Alten und Antiken dürfen erleichtert aufatmen. Denn der Mix aus alt und neu ist momentan ganz besonders angesagt. In einer modernen Umgebung kommen alte Möbelstücke mit ihren „kleinen Macken“ besonders gut zur Geltung. Daher dürfen auch gerne die modernen Aluminium-Freischwinger mit dem antiken Massivholztisch kombiniert werden. Und auch das alte Sofa freut sich über die Gesellschaft von knallig bunten Kissen. Popart oder aktuelle Kinoplakate im barocken Goldrahmen? Kein Problem. Angesagte Designer machen es vor. Frei nach dem Motto „alt und jung gesellt sich gern“, wird der Stilmix bzw. Stilbruch in jeder Wohnung zum absoluten Hingucker. Doch ist dieser Trend durchaus mit Vorsicht zu genießen. Ein antikes Möbelstück pro Zimmer reicht meistens völlig aus, um einen spannungsreichen Kontrast und eine interessante Optik zu schaffen, mit der man absolut im Trend liegt.
Tagged: Einrichten, Massivholzmöbel, Möbel, Stilbruch, Stilmix
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- 2. April 2010 – 17:26
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